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Prozessoptimierung durch neue Fördertechnologie für mexikanische Brauereien

Nach der Fusion der Biergiganten SAB Miller und ABInbev befindet sich Mexikos Bierproduktion derzeit in einer Expansionsphase. Höhere Kapazitätsforderungen sind die Initialzündung für gesteigerte Produktionsleistungen und verbesserten Automatisierung.

Alte Technologie: Direkte Abscheidung im Lösebehälter

Neue Technologie: Zentrale Abscheidung und Zuführung im freien Fall

Nach der Fusion der Biergiganten SAB Miller und ABInbev befindet sich Mexikos Bierproduktion derzeit in einer Expansionsphase. Höhere Kapazitätsforderungen sind die Initialzündung für gesteigerte Produktionsleistungen und  verbesserten Automatisierung.

 

In den vergangenen 20 Jahren hat Telschig Verfahrenstechnik 18 automatische Sackentleeranlagen unserer Typenreihe CEMATIC 250, 600 und 1200 in Brauereien nach Mexiko geliefert.

Aktuell existieren parallel drei Baustellen, auf denen CEMATIC-Anlagen montiert und in Betrieb genommen werden.

Hierbei handelt es sich um zwei unterschiedliche Produkte, die in  Säcken angeliefert werden. Diese Säcke sind automatisch zu öffnen, zu entleeren und anschließend entweder direkt mechanisch, in freiem Fall oder pneumatisch in Lösebehälter zu transportieren.

Für die Bierproduktion  wird bei den betreffenden Sorten ausschließlich Maisgries eingesetzt. Die anschließende Filtration des hergestellten Bier erfolgt mittels Kieselgur.

 

In der Vergangenheit wurde Kieselgur mittels pneumatischer Förderung direkt in Lösebehälter transportiert und dort in einem speziellen Prozess in Flüssigkeit suspendiert.

 

Die Entlüftung mehrerer Löse-Behälter erfolgte durch einen zentralen, stationären Entstaubungsfilter. Der abgesaugte Staub wurde in einem unter dem Filter montierten Behälter zur Entsorgung gesammelt. Prozessbedingt besaß jeder Lösebehälter ein Überstrom-Entlüftungsrohr, welches ca. 1 Meter über dem Fußboden endet, so dass unter ungünstigen Voraussetzungen Staubreste zusammen mit Wassertropfen auf den Fußboden gelangen und sich dort Ablagerungen bilden. Diese unbefriedigende technologische Lösung führt zu Produktverlusten und unhygienischen Produktionsbedingungen.

 

Infolge der gesteigerten Anforderungen moderner Brauereien wurde von uns ein neues Konzept der Beschickung für Kieselgur entwickelt.  Die neue Lösung beinhaltet nach wie vor eine pneumatische Förderung, die jetzt jedoch in einen zentralen Totalabscheider mündet, welcher sich direkt über einem oder mehreren Lösebehältern befindet.

 

Der zentrale Abscheider besitzt einen auf der Oberseite montierten Entstaubungsfilter und eine Austragsschleuse mit stufenloser Leistungsregelung am Auslauf. Hiermit wird sichergestellt dass die in die Lösebehälter eindosierte Kieselgurmenge  den Prozesserfordernissen entspricht und gegebenenfalls angepasst werden kann. 

Die  eigentliche Zuführung der Kieselgur in den oder die Lösebehälter erfolgt infolgedessen senkrecht über ein Rohrleitungssystem mit Klappenkästen im freien Fall und ohne Förderluft in den Lösebehälter. 

Der Homogenisierungsprozess verläuft damit kontrolliert, ohne Umfeldverschmutzung  und ohne Verlust von Kieselgur.

 

Die neu konzipierte Technologie wurde dadurch prozessmäßig optimiert und umweltfreundlicher gestaltet.